Monovetten zur Blutentnahme

  • Untersuchungsgrund:
    • Diagnose oder Kontrolle von Erkrankungen, welche das Blut verändern
    • Kontrolle bei bestimmten Medikamenten
    • Kontrolle von Medikamentenspiegeln
  • Unersuchungsprinzip:
    • Die meisten Blutuntersuchugen werden in einem Zentrallabor durchgeführt.
    • Die Blutproben von einem Kurierdienst täglich abgeholt. Das Ergebnis von einfachen Laborwerten liegt häufig schon am Nachmittag vor.
  • Durchführung:
    • Im Regelfall sitzt der Patient auf einem Stuhl. An einem Arm wird eine passende, punktierbare Vene gesucht, vorzugsweise in der Armbeuge. Es wird ein Stauband am Oberarm angelegt, dadurch füllen sich die Venen besser, wodurch die Punktion erst möglich wird. Die zu punktierende Stelle wird mittels Alkohol desinfiziert, danach wird mit einer speziellen Nadel durch die Haut in die Vene eingestochen und anschließend Blut mit dem Entnahmeröhrchen angesaugt. Anzahl und Art der Röhrchen richtet sich nach den zu untersuchenden Werten.
    • Für Bestimmungen von Stoffwechselwerten (Zucker, Cholesterin, Schilddrüsenwerten, Blutfett) ist Nüchternheit erforderlich, d.h. für alle anderen Werte bedarf es keiner Nüchternheit.
    • Einfache Blutzucker-Messungen werden aus einem Blutstropfen angefertigt. Hierzu wird in eine Fingerkuppe oder ein Ohrläppchen eingestochen, der austretende Blutstropfen dient zur Messung.
  • Blutergebnisse:
    • Die Blutproben werden täglich gegen ca. 10:30 Uhr von einem Kurier abgeholt und zur Untersuchung in ein Großlabor nach Leer gebracht.
    • Routinewerte liegen meist am gleichen Tag ab ca 17 Uhr vor.
    • Je nach Absprache werden die Ergebnisse bei einem weiteren Besuch oder telefonisch besprochen.
    • Einfache Blutzucker- und die INR-(Quick) Bestimmungen erfolgen in der Praxis und liegen nach wenigen Minuten vor.
  • Zeitbedarf:
    • In der Regel weniger als 5 min.
    • ggf. noch 5 bis 10 min für die Bearbeitung des Ergebnisses, z. B. Einschreiben in INR-Pass.