Belastungs-EKG auf dem Fahrradergometer

    • Untersuchungsgrund:
      • Erkrankungen und Symptome die auf Durchblutungssörungen des Herzens hindeuten.
      • Kontrollen bei bekannter Herzerkrankung.
      • Bestimmung der Herz-Kreislauf-Leistungsfähigkeit.
    • Untersuchungsprinzip:
      • Das Herz erzeugt während des Schlagens elektrische Felder, die als Potentialdifferenzen abgeleitet und verstärkt werden können. Im EKG-Gerät werden die Potentialänderungen gegen die Zeit auf einem Ausgabemedium (Schreiber, Bildschirm) ausgegeben.
      • Durch die parallel durchgeführte Fahrrad-Ergometrie muss dass Herz vermehrte Arbeit leisten, wodurch sich gewisse EKG-Veränderungen erst demaskieren bzw. auftreten.
    • Durchführung:
      • Die zu untersuchende Person muss den Oberkörper entkleiden. Der Proband sitzt auf einem Fahrradergometer.
      • Am Brustkorb und am Rücken werden Saugelektroden in bestimmten Positionen aufgesetzt.
      • Bei stark behaarten Körperpartien haben die Elektroden möglicherweise nicht ausreichend Hautkontakt, weshalb wir sie um Erlaubnis bitten werden, die betreffenden Stellen rasieren zu dürfen.
      • Der Proband wird auf dem Ergometer steigenden Belastungen ausgesetzt, d.h. er muss gegen einen Widerstand, der alle zwei Minuten gesteigert wird, antreten.
      • Zusätzlich wird in regelmäßigen Abständen der Blutdruck gemessen.

Belastungs-EKG Auswertung

  • Aussage der Untersuchung:
    • Verhalten und Verlauf unter Belastung von Herzfrequenz, Blutdruck und EKG-Verlauf.
    • Leistungsfähigkeit
  • Zeitbedarf:
    • Untersuchungszeit ca. 25 min
    • plus Aus- und Ankleidezeit
    Hinweise:
    • Sie sollten geschlossene Schuhe und bequeme Kleidung zur Untersuchung tragen.